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Wir haben unsere Ziele immer klar vor Augen!

Und damit sie auch für Außenstehende transparent sind, haben wir unsere Zielsetzungen und den Weg dorthin in folgender Satzung festgehalten.

Satzung

DES

LANDFRAUENVERBANDES

PFALZ E. V.

§ 1

Name, Sitz, Tätigkeitsbereich und Untergliederungen

Der Verband führt den Namen »Landfrauenverband Pfalz e.V.« (»LFV Pfalz«). Er hat seinen Sitz in Kaiserslautern und ist in das Vereinsregister eingetragen. Er ist in Kreisverbände und Ortsvereine untergliedert. Sein Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf den pfälzischen Teil des Regierungsbezirks Rheinhessen-Pfalz.

§ 2

Zweck und Aufgaben, Gemeinnützigkeit

Der Landfrauenverband Pfalz e.V. erstrebt die berufliche, soziale, staatsbürgerliche und kulturelle Förderung und Weiterbildung aller Frauen und Familien im ländlichen Raum. Er ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden.

Zur Wahrung der Interessen seiner Mitglieder pflegt der Verband die Zusammenarbeit mit der Bauern- und Winzerschaft Rheinland-Pfalz Süd e.V., mit der pfälzischen Landjugend, mit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und mit den staatlichen Lehr- und Versuchs-/Forschungsanstalten, Fachbereich Hauswirtschaft und Ernährung.

Der Landfrauenverband Pfalz e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere erreicht durch Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Familien im ländlichen Raum.

Der Verband ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Mitgliedschaft

Mitglieder des Verbandes können werden:

1. alle Frauen im ländlichen Raum,

2. sonstige natürliche oder juristische Personen, die an der Förderung der Landfrauenarbeit im Sinne dieser Satzung interessiert und daran mitzuwirken bereit sind.

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung beim zuständigen Ortsverein beantragt: über die Aufnahme entscheidet der Vorstand des Ortsvereins. Der Antrag gilt als angenommen, falls dem Aufzunehmenden nicht binnen Monatsfrist eine schriftliche Ablehnung zugegangen ist.

Gegen einen ablehnenden Bescheid ist innerhalb von 4 Wochen der Einspruch zulässig. Über den Einspruch entscheidet nach Anhörung des Ortsvereins der Beirat des Landesverbandes.

§ 5

Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

1. durch Austritt,

2. durch Ausschluß,

3. durch Tod.

Der Austritt aus dem Verband ist der Vorsitzenden des Ortsvereins schriftlich anzuzeigen. Die Austrittserklärung muß spätestens 3 Monate vor Schluß des Kalenderjahres bei der Vorsitzenden des Ortsvereins eingegangen sein. Die Mitgliedschaft endet mit Ablauf des Kalenderjahres. Das ausscheidende Mitglied hat keinen Anspruch an das Vermögen des Ortsvereins und des Verbandes.

Der Ausschluß kann erfolgen, wenn das Mitglied

• den Interessen des Verbandes zuwiderhandelt, oder

• durch ehrenrührige Handlungen das Ansehen des Verbandes schädigt, oder

• wenn das Mitglied mit der Zahlung von mindestens 2 Jahresmitgliedsbeiträgen in Verzug ist

Der Ausschluß erfolgt durch Beschluß des Vorstandes des Ortsvereins. Das ausgeschlossene Mitglied hat das Recht, gegen den Beschluß Einspruch bei dem Kreisverband zu erheben, dem der ausschließende Ortsverein angehört. Der Beirat des Landesverbandes entscheidet über den Einspruch nach Anhörung des Ortsvereins und der/des Betroffenen endgültig.

Die Ernennung von Ehrenmitgliedern ist zulässig bei Personen, die sich um den Verband oder in dessen Untergliederungen verdient gemacht haben. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern des Ortsvereins erfolgt durch den Vorstand des Ortsvereins, die Ernennung zu Ehrenmitgliedern des Kreisverbandes durch den Vorstand des Kreisverbandes, die Ernennung zu Ehrenmitgliedern des Verbandes erfolgt auf Beschluß des Beirats im Einvernehmen mit dem Vorstand.

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben im Rahmen der Satzung das Recht auf Unterstützung und Förderung durch den Verband.

Die Mitglieder sind gehalten, die Interessen des Verbandes und des bäuerlichen Berufsstandes nach besten Kräften zu fördern, sich an den Veranstaltungen des Verbandes zu beteiligen und alle Maßnahmen, Aktivitäten und dergleichen zu unterlassen, die den satzungsmäßigen Zwecken zuwiderlaufen würden. Sie sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge zu leisten.

§ 7

Haftung

Bei allen Tätigkeiten, welche der Verband durch seine Organe, Mitglieder, Bedienstete oder sonstige Beauftragte für die Gesamtheit der Mitglieder oder für einzelne Mitglieder ausübt, ist die Haftung des Verbandes den Mitgliedern gegenüber ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 8

Beiträge

Jedes Mitglied des Verbandes ist zur Beitragszahlung verpflichtet.

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages, der von den Ortsvereinen erhoben und an den Verband abgeführt wird, wird auf Vorschlag des Beirates und des Vorstandes des Verbandes durch die Delegiertenversammlung beschlossen. Vorstand und Beirat beschließen ferner über die Höhe der Beitragsmittel, die vom Verband an die Kreisverbände abgeführt werden. Über die Höhe des Teiles des Mitgliedsbeitrages, der in den Ortsvereinen verbleibt, entscheidet der Vorstand des jeweiligen Ortsvereins auf Vorschlag des Vorstandes und Beirates des Verbandes.

Neufestsetzungen gelten ab Beginn des auf die Beschlußfassung folgenden Geschäftsjahres. Bei der Beitragsfestsetzung ist die Beitragsverpflichtung des LFV Pfalz beim Deutschen Landfrauenverband angemessen zu berücksichtigen. Die Beiträge sind jeweils am 1. März zur Zahlung an den Verband fällig.

§ 9

Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 10

Aufbau des Verbandes

Der Verband gliedert sich in:

1. Ortsvereine

2. Kreisverbände

3. Landesverband

§ 11

Der Ortsverein

Der Ortsverein ist die Untergliederung des Verbandes auf der Gemeindeebene.

Der Ortsverein wird von den Mitgliedern des Verbandes gebildet, die in einer Gemeinde seines Bereiches wohnen.

Der Ortsverein ist nicht rechtsfähig.

Organe des Ortsvereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand des Ortsvereins besteht aus der 1. Vorsitzenden, der 2. Vorsitzenden, der Schriftführerin und der Kassenführerin sowie mindestens zwei Beisitzerinnen.

Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes können

Ersatzwahlen für die restliche Amtszeit durchgeführt werden. Die Vorstandsmitglieder werden aus der Mitte der Mitgliederversammlung heraus gewählt.

Die Vorsitzende führt die Geschäfte des Ortsvereins. Sie ist verantwortlich für die rechtzeitige Erhebung der Mitgliedsbeiträge und ihre Überweisung an den Verband. Im Falle ihrer Verhinderung überträgt die 1. Vorsitzende die Geschäftsführung auf die 2. Vorsitzende.

Oberstes Organ des Ortsvereins ist die ordentliche Mitgliederversammlung, welche mindestens einmal im Jahr stattfindet. In der ordentlichen Mitgliederversammlung sind alle dem Verein angehörenden Mitglieder stimmberechtigt. Die Mitgliederversammlung des Ortsvereins ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

Sie ist zuständig für die Wahl des Vorstandes, die Wahl zusätzlicher Vertreterinnen des Ortsvereins in der Kreisvertreterinnen Versammlung gemäß § 12 der Satzung und für die Wahl von mindestens zwei Kassenprüferinnen. Außerdem obliegt ihr die Entlastung des Vorstandes aufgrund des Kassenberichtes.

In der Mitgliederversammlung erstattet die 1. Vorsitzende den Rechenschaftsbericht über die von dem Ortsverein geleistete Arbeit und informiert über die Tätigkeit des Kreis- und Landesverbandes. Die Kassenführerin erstattet den Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr.

§ 12

Der Kreisverband

Der Kreisverband ist die Untergliederung des Verbandes auf Kreisebene. Kreisverbände werden schwerpunktmäßig aus mehreren Ortsvereinen gebildet; ihre Bereiche müssen nicht mit den politischen Landkreisen übereinstimmen. Der Kreisverband ist nicht rechtsfähig.

Organe des Kreisverbandes sind der Vorstand und die Kreisvertreterinnen Versammlung.

Der Vorstand des Kreisverbandes besteht aus der 1. Vorsitzenden, der 2. Vorsitzenden, der Kreisgeschäftsführerin, mindestens zwei Beisitzerinnen, dem 1. Vorsitzenden des jeweiligen Kreisverbandes der Bauern- und Winzerschaft Rheinland-Pfalz Süd e.V. und der 1. Vorsitzenden des jeweiligen Kreisverbandes des pfälzischen Landjugendverbandes.

Der Kreisvorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes können Ersatzwahlen durchgeführt werden; im übrigen bleibt der Kreisvorstand so lange im Amt, bis eine ordnungsgemäße Neuwahl stattgefunden hat.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Kreisverbandes. Der Kreisverband wird durch die 1. Vorsitzende im Beirat des Landesverbandes vertreten. Die 1. Vorsitzende, bei ihrer Verhinderung die 2. Vorsitzende, lädt zu den Veranstaltungen des Kreisverbandes ein und leitet sie.

Oberstes Organ des Kreisverbandes ist die Kreisvertreterinnen Versammlung. Sie besteht aus dem Kreisvorstand und den Vertreterinnen der Ortsvereine. Ortsvereine mit einer Mitgliederzahl bis zu 50 Mitgliedern werden von ihrer 1. Vorsitzenden und bei deren Verhinderung von ihrer 2. Vorsitzenden vertreten. Ortsvereine mit mehr als 50 Mitgliedern steht auf je angefangene 50 Mitglieder eine weitere Vertreterin in der

Kreisvertreterinnen Versammlung zu. Jede der Kreisvertreterinnen Versammlung angehörende Person hat eine Stimme.

Die Kreisvertreterinnen Versammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

Ihr obliegen insbesondere die Wahl des Kreisvorstandes, die Wahl der Kassenprüferinnen sowie die Entlastung des Kreisvorstandes und der Kreisgeschäftsführung.

In der ordentlichen Kreisvertreterinnen Versammlung erstattet die 1. Vorsitzende und bei ihrer Verhinderung die 2. Vorsitzende den Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr; die Kreisgeschäftsführerin erstattet den Kassenbericht.

Eine außerordentliche Kreisvertreterinnen Versammlung muß innerhalb von zwei Wochen einberufen werden, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Ortsvorsitzenden des Kreisverbandes dies schriftlich verlangt.

§ 13

Der Landesverband und seine Organe

Die Kreisverbände und Ortsvereine bilden den Landesverband, den »Landfrauenverband Pfalz e.V.« (»LFV Pfalz«).

Organe des Landesverbandes sind:

1. Der Vorstand,

2. der Beirat,

3. die Delegiertenversammlung.

§ 14

Der Landesvorstand

Der Vorstand besteht aus der Vorsitzenden und der 1. Stellvertretenden Vorsitzenden sowie der 2. Stellvertretenden Vorsitzenden.

Sie werden von der Delegiertenversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes werden Ersatzwahlen für die restliche Amtszeit durchgeführt; im übrigen bleiben die Vorsitzende und die 1. und 2. stellvertretende Vorsitzende so lange im Amt, bis eine ordnungsgemäße Wahl stattgefunden hat.

Die Vorsitzende sowie die 1. und 2. stellvertretende Vorsitzenden vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich gemäß § 26 BGB, wobei jedes Vorstandsmitglied alleinvertretungsberechtigt ist.

Im Innenverhältnis gilt:

Der Vorstand vertritt den Verband im Rahmen der üblichen Geschäfte mit der Sorgfalt, die einem ordentlichen Vereinsvorsitzenden zuzumuten ist. Diese Vertretungsmacht erstreckt sich entsprechend § 16 Abs.5 dieser Satzung nicht auf Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. Grundsätzliche Bedeutung haben insbesondere folgende Angelegenheiten:

• Aufnahme neuer Aufgaben, über die grundsätzlichen Tätigkeitsfelder der Verbandsziele hinaus gehen,

• Gewährung oder Aufnahme von Darlehen, Bürgschaften oder Krediten, die über die Höhe eines Haushaltsvolumens hinausgehen, oder die die Liquidität des Verbandes gefährden.

Die 1. stellvertretende Vorsitzende darf von ihrem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen, wenn die 1. Vorsitzende rechtlich verhindert ist, oder die Aufgaben delegiert.

Die 2. stellvertretende Vorsitzende darf von ihrem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen, wenn die 1. Vorsitzende und die 1. Stellvertretende Vorsitzende rechtlich verhindert sind, oder die Aufgaben delegiert.

Im Auftrag und nach Weisung des Vorstandes führt die Landesgeschäftsführerin die laufenden Geschäfte. Sie ist die verantwortliche Leiterin der Verbandsgeschäftsstelle. Sie ist für die Bearbeitung aller Angelegenheiten des Landesverbandes und die Durchführung der Beschlüsse des Verbandes verantwortlich.

Dem Vorstand obliegen im übrigen:

• Die Vorbereitung der Beiratssitzungen,

• der Abschluß von Dienstverträgen,

• die Vorbereitung von Maßnahmen,

• die Erstellung des Jahresberichtes,

• die Erstellung des Haushaltsvoranschlages,

• die Berufung von Arbeits- und Fachausschüssen.

Die Vorsitzende oder bei ihrer Verhinderung die 1. stellvertretende Vorsitzende, sowie bei Verhinderung der 1. Vorsitzenden und der 1. Stellvertretenden Vorsitzenden die 2. Stellvertretende Vorsitzende beruft und leitet die Vorstandssitzung; die Landesgeschäftsführerin nimmt in beratender Funktion teil.

§ 15

Der Landesbeirat

Der Beirat besteht aus dem Vorstand, den Vorsitzenden der Kreisverbände und bei deren Verhinderung deren Stellvertreterinnen, dem Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes e.V. Rheinland-Pfalz Süd, der Vorsitzenden des pfälzischen Landjugend, und jeweils einer Vertreterin der Staatlichen Lehr- und Versuchs-/Forschunganstalten, Fachbereich Hauswirtschaft und Ernährung, die im Verbandsgebiet aktiv in der Landfrauenarbeit tätig sind.

Die Referatsleiterin der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für Landfrauenarbeit und Weiterbildung, die Geschäftsführerinnen der Kreisverbände und die Landesgeschäftsführerin gehören dem Beirat an.

Stimmberechtigt sind im Beirat der Vorstand, die Vorsitzenden der Kreisverbände, der Bauern- und Winzerverband Rheinland – Pfalz Süd und eine Vertreterin der pfälzischen Landjugend. Die übrigen Beiratsmitglieder haben beratende Funktion.

Die Vorsitzende oder bei ihrer Verhinderung die stellvertretende Vorsitzende, beruft und leitet die Beiratssitzungen.

Dem Beirat obliegen:

• das Vorschlagsrecht hinsichtlich der Höhe der Mitgliedsbeiträge

• die Vorbereitung der Delegiertenversammlung,

• die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und

• des Jahresberichtes zur Vorlage an die Delegiertenversammlung,

• die Aufstellung einer Geschäfts- und Wahlordnung,

• die Berufung der Landesgeschäftsführerin und weiterer Mitarbeiterinnen

Auf schriftliches Verlangen von fünf Beiratsmitgliedern hat der Vorstand innerhalb von zwei Wochen eine Beiratssitzung einzuberufen.

§ 16

Die Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung ist oberstes Organ des Landfrauenverbandes Pfalz e.V.. Sie besteht aus dem Vorstand und dem Beirat des Verbandes sowie den Delegierten der Kreisverbände, wobei der Kreisverband je angefangene 150 Mitglieder eine Delegierte entsendet.

Die Delegiertenversammlung tritt einmal jährlich zusammen. Die Vorsitzende oder bei ihrer Verhinderung die stellvertretende Vorsitzende beruft und leitet die Delegiertenversammlung.

In der Delegiertenversammlung erstattet die Landesgeschäftsführerin den vom Beirat genehmigten Geschäfts- und Kassenbericht und den Haushaltsvoranschlag.

Eine außerordentliche Delegiertenversammlung muß innerhalb eines Monats einberufen werden, wenn ein Drittel der in der Delegiertenversammlung Stimmberechtigten dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

Die Delegiertenversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

• Beschlußfassung über alle Angelegenheiten, die für den Verband von grundsätzlicher Bedeutung sind,

• Genehmigung des Haushaltsplanes

• Genehmigung des Tätigkeitsberichtes

• Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichtes,

• Entlastung des Vorstandes und des Beirates, die Wahl der Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden,

• Wahl des Vorstandes,

• Wahl der Kassenprüferinnen,

• Genehmigung der Satzungsänderung,

• Beschlußfassung über die Höhe des Mitgliedsbeitrages,

• Auflösung des Verbandes.

§ 17

Einladung und Beschlußfassung

Die Einberufung der Organe des Verbandes hat schriftlich über Mitteilung der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher zu erfolgen.

In den Ortsvereinen können die Einladungen ortsüblich erfolgen.

Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienen Stimmberechtigten gefaßt; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Unbeschadet der Bestimmung des § 19 dieser Satzung sind alle Gremien und Organe des Verbandes ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlußfähig.

Über die Sitzungen sind Niederschriften anzufertigen; Beschlüsse sind in die Niederschriften aufzunehmen. Die Niederschrift ist von der Versammlungsleiterin und der von ihr benannten Protokollführerin zu unterzeichnen.

§ 18

Wahlen

Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienen Stimmberechtigten. Bei Stimmengleichheit muß neu gewählt werden.

Wahlen erfolgen geheim und mittels Stimmzettel.

Wählbar sind Verbandsmitglieder, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

§ 19

Auflösung des Verbandes

Für die Auflösung des Verbandes ist ein Antrag an die Vorsitzende Voraussetzung, der von mindestens der Hälfte der in der Delegiertenversammlung Stimmberechtigten unterzeichnet und spätestens drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres eingegangen sein muß. Der Auflösungsbeschluß erfordert Dreiviertelmehrheit aller in der Delegiertenversammlung Stimmberechtigten. Die Abstimmung muß geheim mittels Stimmzettel erfolgen.

§ 20

Vermögen des Verbandes

Im Falle einer Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Verbandes zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden mit der Maßgabe, es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der Volks- und Berufsbildung im ländlichen Raum zu verwenden. Der künftige Beschluß des Verbandes über die Verwendung darf erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 21

Schlußbestimmung

Vorstehende Satzung wurde in der Delegiertenversammlung des Landfrauenverbandes Pfalz e.V. am 05. 05.1999 genehmigt und tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Landfrauenverband Pfalz e.V.

 

G E S C H Ä F T S 0 R D N U N G

FÜR DIE ORTSVEREINE DES LANDFRAUENVERBANDES PFALZ E. V.

Der Vorstand und Beirat des LandFrauenverbandes Pfalz e. V. gibt den Ortsvereinen zur Auslegung und Ergänzung der Satzung folgende Geschäftsordnung:

1. Der Vorstand des Ortsvereins besteht aus der

1. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden

Schriftführerin

Kassenführerin

und 2 - 6 Beisitzerinnen

2. Aufgaben des Vorstandes

· die Planung und Durchführung des Jahresprogrammes

· die kontinuierliche Unterrichtung der Mitglieder über seine sowie die überregionalen Veranstaltungen und Tätigkeiten

· die Mittel des Ortsvereins satzungsgemäß zu verwenden

· die Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie die Planung und Vorbereitung von Veranstaltungen, Lehr- und Besichtigungsfahrten

· das Einholen von Informationen über die finanzielle Lage des Ortsvereines

· die Abstimmung mit dem Kreisverband zu schriftlichen Anfragen und Mitteilungen über die jeweils zuständige örtliche Ebene hinaus

· die Information über Probleme der Weiterführung des Ortsvereins an die Kreis- geschäftsstelle

Findet sich bei der Wahl in einem Ortsverein keine Vorsitzende, ruht der Ortsverein für 3 Jahre. Eine Ansprechpartnerin für die kommissarische Führung muss aus dem örtlichen Vorstand gestellt werden.

Bei Auflösung eines Ortsvereins fällt das Vermögen an den LandFrauenverband Pfalz e. V. als Rechtsnachfolger, mit der Maßgabe, diese Mittel im Falle einer Neugründung im gleichen Ort wieder zur Verfügung zu stellen.

3. Aufgaben der 1. Vorsitzenden

· die Einladung zu den Vera nstaltungen des Ortsvereins sowie deren Leitung (Einladung erfolgt ortsüblich)

· die Erhebung der Mitgliedsbeiträge bis zum 31. Januar und die Abführung an den Verband nach Rechnungsstellung

· die fristgerechte (zwei Wochen vorher) Einberufung einer ordentlichen Mitglieder- versammlung einmal im Jahr

· die Weitergabe aller wichtigen Informationen des Deutschen LandFrauenverbandes, des LandFrauenverbandes Pfalz und des Kreisverbandes an die Mitglieder

· das Sammeln aller Rundschreiben

· die fortlaufende Ergänzung des Ha ndordners für Ortsvorstände

· die kommissarische Übernahme von Vorstandsaufgaben bei Vakanzen im örtlichen Vorstand

 

4. Aufgaben der 2. Vorsitzenden

· die Vertretung und die Übernahme der Geschäftsführung im Falle der Verhinderung der 1. Vorsitzenden

5. Aufgaben der Schriftführerin

· die schriftliche Fixierung aller Entscheidungen und Maßnahmen des Ortsvereins in Form eines Protokolls

· die Erledigung des Schriftverkehrs entsprechend den Beschlüssen des Vorstandes

· die Führung und Aktualisierung der Mitgliederlisten des Verbandes

· die Meldung aller Mitgliederbewegungen (An- und Abmeldungen) einmal jährlich zum 31. Dezember an den Landesverband mit vollständigen Adressen und Geburtsdaten in der dafür verschickten Mitgliederliste

· die Erstellung und Verteilung der schriftlichen Einladungen zur Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Tätigkeitsbericht

3. Kassenbericht

4. Bericht der Kassenprüferinnen

5. Entlastung des Vorstandes

6. Wahl des Vorstandes

7. Wahl der Kassenprüferinnen

8. Wünsche und Anträge

9. Verschiedenes

· die umgehende Versendung der Berichterstattung (Vordruck) über die durchgeführte Mitgliederversammlung an den Kreisverband

· die Führung der LEB-Nachweise mit Anwesenheitsliste, die Erstellung der Jahres- programme und der Tätigkeitsberichte sowie deren Versand an die Kreisgeschäftsstelle

6. Aufgaben der Kassenführerin

· die Führung eines Kassenbuchs

· das Abheften aller Rechnungs- und Bankbelege

· die regelmäßige Berichterstattung an den Vorstand über die finanzielle Lage des Ortsvereins

· die Erhebung der Mitgliedsbeiträge jährlich bis zum 31. Januar

· die Abführung der Mitgliedsbeiträge nach Rechnungsstellung an den LFV Pfalz

7. Aufgaben der Kassenprüferinnen

· die Prüfung der Kasse und aller Rechnungsvorgänge auf deren sachliche und rechnerische Richtigkeit

· die Berichterstattung über die durchgeführte Kassenprüfung und die Antragstellung auf Entlastung des Vorstandes in der örtlichen Mitgliederversammlung

8. Rechte und Pflichten der Kassenprüferinnen

· Kassenprüferinnen gehören nicht dem örtlichen Vorstand an und nehmen deshalb nicht an den Vorstandssitzungen teil.

· sie sind turnusgemäß alle drei Jahre zu wählen.

Wiederwahl ist möglich. Um eine größere Durchlässigkeit gegenüber den Mitgliedern zugewährleisten, ist es sinnvoll stets eine Kassenprüferin neu zu wählen.

9. Rechte und Pflichten der Mitglieder

· Die Mitglieder der Ortsvereine haben im Rahmen der Satzung das Recht auf Unter- stützung und Förderung durch den Verband.

· Sie sind verpflichtet die Beiträge bis zum 31. Januar zu bezahlen.

· Ein- und Austritte sind der Vorsitzenden schriftlich anzuzeigen. Austritte sind bis spätestens 3 Monate (bis zum 30. September) vor Ablauf des Kalenderjahres bei der Vorsitzenden schriftlich zu melden. Die Mitgliedschaft endet mit Ablauf des Geschäftsjahres (31. Dezember)

10. Wahlen

· Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt.

· Eine Wiederwahl ist zulässig.

· Wählbar sind Vereinsmitglieder, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

· Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes können Ersatzwahlen für die restliche Amtszeit durchgeführt werden.

· Die Ankündigung der Wahl muss mit der Einladung zu der dafür vorgesehenen Mitgliederversammlung erfolgen.

· Die Einladung hat mindestens zwei Wochen vorher auf schriftlichem Weg an die Mitglieder zu ergehen.

· In der Mitgliederversammlung sind alle dem Ortsverein angehörenden Mitglieder stimmberechtigt.

· Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüferinnen.

· Vor dem Wahlgang ist eine Wahlleiterin zu wählen und ein Wahlausschuss zu bilden.

· Die Wahlleiterin ist nicht wählbar.

· Alle Wahlen erfolgen geheim mittels Stimmzettel.

· Gewählt wird mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten. Bei Stimmengleichheit muss neu gewählt werden.

· Nach erfolgter Wahl sind alle Unterlagen des Ortsvereins dem neuen Vorstand auszuhändigen, einschließlich des Handordners für Ortsvorstände.

· Nach erfolgter Wahl wird empfohlen, durch die Wahlleiterin einen Antrag auf sofortige Vernichtung der Stimmzettel stellen zu lassen.

· Die Berichterstattung muss umgehend an die Kreisgeschäftsstelle weitergeleitet werden.

Beschlossen durch den Landesbeirat am:

19. Dezember 2005